Die Bay of Plenty hat Ihren Namen bekommen, weil es hier alles im ueberfluss gibt und hier einfach alles waechst und gedeiht... unter anderem eben Kiwis, Wein, Orangen, Avocados, Pflaumen, Gemuese aller Art, Getreide... und und und... viel viel schoen. :o)
Da wir hier manchmal an einem Tag 20 mal sagen " man ist das schoen hier" haben Nadja und ich nun einen running Gag. Der geht so: Der eine fragt den anderen: Und was haben Sie heute so gesehen? Und dann sagt der andere " Jede Menge "schoen", viel viel "schoen" ...
Von Napier bis zur Bay of Plenty sind es ca. 300 Km ... bei uns mal eben 3 Stunden fahrt.... aber hier: Nix da, 5 Stunden, mindestens. Die Landstrasse windet sich die Berge hinauf, hindurch und wieder hinab... so ist man mit lediglich durchschnittlich ca. 80 km/h unterwegs. Macht aber nichts, denn so hatte ich genuegend Zeit die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens zu erzaehlen. Weil Nadja die Geschichte nicht kannte hatte ich Ihr extra ein Buch gekauft, aber wir sind nicht dazu gekommen das zu lesen. Also hab ich Ihr die Geschichte eben erzaehlt.
Da wir nichts mehr in unserer Kuehlbox hatten, mussten wir uns was zu essen suchen. Mitten auf dem Land, in der Urlaubs- und Feiertagszeit kein einfaches Unterfangen. Nach etwas suchen haben wir dann einen Burger Laden gefunden. Irgenwo in der Mitte von Nirgenwo an einer Tanke. Zwei Dicke Maori-Koechinen ( Dicke Koechinen sind schon mal ein gutes Zeichen fuer tolle Hausmanskoste, oder?) servierten uns den Hawai-Burger oder den Meat-Extrem mit frischen Kartoffel-Ecken (Weggies). So fettig, dass es nur so tropfte...aber so super lecker, dass mir beim schreiben schon wieder der Mund waessrig wird.... schmatz schmatz lecker....
Als wir an der Bay of Plenty ankamen wurde es bereits langsam dunkel. Wir wollten auf einen Camper-Park, aber der war ausgebucht, auch alle B&B oder Motels hatten Schilder dran, die das selbe sagten.
Es wurde dunkel und wir fuhren und suchten hinter Whatakane weiter nach einem freien Campingplatz fuer die Nacht. Als wir an einer Art " Bootangelestelle" vorbei kamen, es war mittlerweile war es stockduster und ca. 21:30 beschlossen wir unser Nachquatier einfach hier aufzuschlagen.
Es gab ein (sauberes) oeffentliches Klo dort, also alles was man so braucht. Ich stellte den Camper auf der Rueckseite auf eine Wiese, gerade so, dass uns eventuell vorbei fahrende Cops nicht sehen und wir bastelten den Camper um.
Ich sage euch eines. Ich habe noch niemals so viele Sterne gesehen, wie in den Naechten in denen wir irgendwo weit weg von einer Stadt campen.
Wir beschlossen den Abend mit einem Glas Wein, bzw einer Dose Bier und Sternegucken.... :o)
Als wir aufwachten war der Parkplatz voll mit Auto mit (leeren) Bootanhaengern. Die ganzen Angler der Gegend scheinen hier Ihre Boote ins Wasser zu lassen.
Kurz Zaehne putzen und weiter... irgendwo an den Strand... endlich wieder...nach dem Reinfall in Napier... wo es ja keine Strand gab ... los jetzt weiter...
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