Die Kühltasche war voll, aber der Kocher nicht da. Also mussten wir uns etwas suchen.
Nun denkt man ja, dass "das berühmte" Piha wenigstens ein zwei, drei Restaurants haben wird oder einen Supermarkt.... mhhh NÖ !
Es ist mal wieder das deutsche denken was sich das einschleicht. Man denkt, nur weil es da toll ist,
muss es auch voll ausgestattet sein. Denkste Puppe. Kein Supermarkt, kein Restaurant und nur eine Kneipe.
ABER... und jetzt kommst: Der örtliche Boule-Club (hier auch Bowling genannt) hatte auf und auf dem Schild vor der Tür stand "all welcome"
Dann kam wieder der Deutsche durch "meinste wir können da rein als nicht-Mitglieder" ...Da steht ja eigentliche "all welcome" oder ist das nur so ein Spruch.... FUCK! WIR SIND HIER NICHT IN DEUTSCHLAND !
Also rein da! Vor dem Clubhause spielten ältere und Youngster, Hausfrauen und Buddies Boule.
Im Clubhaus standen Leute an der Bar und ein paar Spielten Billard.
Auf der einen Seite die Bar, auf der anderen einen kleine Lucke / Durchreische zur Küche und ein Board mit 8 Gerichten. Fisch, Lamb, Beef, Vegetarische, Burger, und Variationen davon. Alles was man braucht, nicht mehr und nicht weniger.
Nadja genehmigte sich Fish&Chips mit "Buttered Fisch" und ich mir ein good old Rumpsteack.
Gutes Essen muss weder teuer sein, noch in super Ambiente serviert werden.
Der Fisch war in Butter gebraten und zerging auf der Zunge, das Rumpsteack war perfekt wie gewünscht (Medium-Rare) . Dazu gabs selbstgemachte Pommes bzw. Wedges und Salat.
Ehrliche gute Küche für insgesamt ca. 40 Dollar!
Wir campten wieder in der Nähe eines der öffentlichen Klos, was uns aber nur in sofern half, dass
wir uns die Zähne putzen konnten, denn danach wurden die Klos geschlossen...
Die Nacht fing es tierisch an zu regnen. Das erste mal, dass wir eine Regennacht im Camper verbracht haben. Für mich gings, denn ich habe Ohrstöpsel, aber für Nadja war es eine Nacht im "Schlagzeug-Camper"...
Der nächste Morgen verhieß auch nichts gutes, es war bedeckt und ....wir hatten die Kornflackes vergessen... ;o(
Also zum Bowlingclub...ZU! Und nu?
Ha: Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein... Schild daher !
Auf dem steht "Lion-Rock Open"... Sandwiches und frischer Kaffee...alles wird gut.
Der Himmel klarte auf und wir beschlossen uns in die Fluten zu schmeißen.
Hier in Piha müsste es eher heißen: Gegen die Fluten zu stämmen!
Die BRandung und Stromung ist nucht nur berühmt (Surfer) sondern auch berüchtigt ( min. 6 Rettungsschwimmer mit vollem Equipment und einen Heli-Landeplatz!)
Also Boogie-Board ausgepackt und ab in die Fluten....
Yehaa... Piha....
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen