Sonntag, 19. April 2009

Wellington ...Nj alleine

Da der Bernd am langen Osterwochenende unbedingt arbeiten wollte, hab ich mich entschlossen allein Ostereier in der Hauptstadt Wellington zu suchen. Am frühen Karfreitag ging es los. Mit dem Overlander (Zug, mit Scenic Route durch die tolle Landschaft) ging es 681km Richtung Süden. 12h über 352 Brücken und durch 14 Tunnel. Um 7:25 früh ging es schon los. Mit Fensterplatz war ich auch nicht soooo unzufrieden. ;o)Total relaxed hab ich mal gelesen, zwischendurch mal ein kleines Nickerchen oder mir aus der Mitropa ein kleines Sandwich gegönnt. Ein 20minütiger Stop im Nationalpark war sogar dabei. Dort gibt es 3 Vulkane, mit Schneekuppe oben drauf. Schoen, Schoen.
Auf dem Zug gab es auch eine kleine Aussichtsplattform, die hab ich die nächsten Stunden erstmal in Beschlag genommen. Ich kann ja nicht 12h nur sitzen, also Jacke an und Foto um und blitzschnell bereit für das nächste Superfoto. Vorbei an Wäldern, Bergen, Wasserfällen und Schafen. Aber nach dem Sonnenuntergang war es dann doch zu frisch und ich wieder auf meinem Sitz. Da war es immer noch eine ganze Weile bis nach Wellington… Kurz vor 8 abends war ich dann endlich da. Da ich keine Unterkunft gebucht hatte, hab ich die Ohren gespitzt als durchgesagt wurde wo das nächste Hostel ist – gleich gegenüber vom Bahnhof. Das passt ja gut, der Haken war leider, das alle Mehrbettzimmer ausgebucht waren, also teuer (30EUR) aber dafür allein und meinen eigenen Fernseher J mit „American Idol“, wie bei uns Deutschland sucht den Superstar. Am Samstag mit Sack und Pack am Hafen lang auf der Suche nach Essen, auch Frühstück genannt. In der City in den Supermarkt und mir Joghurt und Co am Wasser genossen doch arg windig, nicht umsonst windy Wellington genannt. Mit Dresden telefoniert, im Hostel eingecheckt war ich auf der Suche nach der Cuba Strasse. Dort sollte es szenige Läden, Cafes und Bars geben. Da gab es ziemlich abgefahrenen Klamotten, Party Pills und lustige Scherzartikel. Im Hostel gab es abends Reis und Thunfisch zum Film „ES“, blutig und noch nicht durch… Mitten in der Nacht hat irgendwer gequarzt oder sowas, der Feueralarm ging an und alle raus aus dem Hostel. Naja, eine Nacht hab ich ja noch zum ausruhen – hab ich gedacht…. Am nächsten Tag war ich mit der roten Cable Car (eine rote Strassenbahn die den Berg hochfährt) unterwegs und im Botanischen Garten. Toller Rosengarten!! Als ich vom Abendessen wieder ein mein Zimmer kam (6 Betten) hatten es sich ca 10-15 junge Männer in meinem Zimmer mit Bierchen gemütlich gemacht. Sie waren wandern und noch nicht duschen – das war nicht nicht zu bemerken… Puhh… Party bis in die Nacht im Flur, Geschnarcht wurde natürlich die halbe Nacht und ich hab mich gefragt warum ich das Gefühl habe Urlaub zu brauchen J Bis zum Flug hab ich mir die Zeit im Te Papa Nationalmuseum vertrieben. Ein Museum zum anfassen, erleben und lernen. Super, es geht um Natur, Maoris, Einwanderung, Abholzung und Kunst. 1h Verspätung aber wieder mit Bernd – wurde ja auch Zeit …

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